Traubenhyazinthe: vom Spross bis zur Blüte

„In unserem Gewächshaus stehen die Traubenhyazinthen in aufeinanderfolgenden Kulturstadien hintereinander. Das finde ich immer besonders schön anzuschauen”, erzählt Bart Pletting. „Wenn ich die Traubenhyazinthen morgens gieße und die Sonne scheint, ist das jedes Mal ein supertoller Anblick.”

Bart ist 2015 in den Familienbetrieb Fa. Gebr. Pletting eingetreten, in dem auch sein Vater Jan und sein Onkel Ronald aktiv sind. Die Männer haben sich auf besondere Zwiebelblumen und andere Schnittblumen spezialisiert, darunter die Kultur von Traubenhyazinthen (Muscari) als Schnittblumen – und das in vielen verschiedenen Blautönen. „Wir produzieren – draußen auf dem Feld – die Blumenzwiebeln selbst”, erklärt Bart. „Einen Teil der Zwiebeln verwenden wir für die Treiberei der Traubenhyazinthen. Diese Zwiebeln durchlaufen im Herbst eine Kältebehandlung (als wäre es Winter!). Anschließend pflanzen wir sie in Kisten, die wir in die Kühlkammer stellen, damit die Zwiebeln Wurzeln und gelbe oder orangefarbene Triebe bilden; deren Farbe ist abhängig von der Sorte.”

Umziehen

Jeden Tag lässt Bart eine Reihe von Kisten von der Kühlkammer ins Gewächshaus umziehen, wo es hell und warm ist. Nach etwa zwei Wochen sind die Blumen reif und ziehen erneut um –  und zwar in die Scheune. „Von Anfang Januar bis Mitte April arbeiten wir vor allem in der Scheune, wo wir die Traubenhyazinthen pflücken und bündeln. Ab Mitte April verlagert sich die Arbeit dann wieder nach draußen. Dann kultivieren wir Kornblumen, Pfingstrosen, Zierlauch, Eisenhut und Montbretien. Auch das sind Kulturen auf kleiner Fläche, bei denen viel Handwerk gefragt ist. Sie erfordern eine völlig andere Herangehensweise. Das macht unsere Arbeit sehr abwechslungsreich.”

Alle Traubenhyazinthen in einer Kiste sind gleichzeitig reif. Sie werden in der Scheune gepflückt, richtig angeordnet (die Blüten müssen auf einer Höhe liegen) und gebündelt.

Jeden Tag wird eine weitere Kistenreihe von Muscari ins Gewächshaus gestellt. Daher sieht man dort die verschiedenen Entwicklungsstadien hintereinander. Die kleinen Gestelle über den Kisten halten die Blumen unter Kontrolle, während sie in die Scheune transportiert werden. Dort werden sie von Hand gepflückt und gebündelt.

„In unserem Gewächshaus stehen die Traubenhyazinthen in aufeinanderfolgenden Kulturstadien hintereinander. Das finde ich immer besonders schön anzuschauen”, erzählt Bart Pletting, der gemeinsam mit seinem Vater und seinem Onkel eine Gärtnerei für besondere Zwiebelblumen und andere Schnittblumen betreibt.

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